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Elektrofahrräder vor Diebstahl schützen

Beispielbild Fahrräder
Elektrofahrräder vor Diebstahl schützen
Viele Menschen haben im vergangenen Jahr pandemiebedingt das Radfahren (wieder-) entdeckt. Insbesondere die Nachfrage nach Elektrorädern nahm gewaltig zu. Auch bei Kriminellen sind die hochpreisigen Räder mit Elektroantrieb sehr beliebt. Der richtige Diebstahlschutz ist deshalb wichtig.

 

Der beste Schutz ist ein zusätzliches, stabiles Fahrradschloss wie zum Beispiel ein Bügel-, Falt- oder Panzerkabelschloss. Beim Kauf sollte man unbedingt auf „geprüfte Qualität“ und hochwertiges Material (durchgehärteten Spezialstahl) sowie massive Schließsysteme achten. Schließen Sie Ihr Fahrrad mit dem Rahmen an einen feststehenden Gegenstand an. Beliebtes Ziel für Fahrraddiebe sind große Abstellplätze an Bahnhöfen, Bädern oder Sport- und Freizeitstätten, aber auch einsame Plätze oder Garagen.

Es gibt auch die Möglichkeit, einen versteckten Sender (GPS-Tracker) an das Fahrrad anzubringen. Dieser sendet einen Alarm auf das Mobiltelefon, wenn das abgestellte Rad unberechtigt bewegt wird.

Im Falle eines Fahrraddiebstahls benötigt die Polizei die individuellen Fahrraddaten, zum Beispiel die Rahmennummer und die Eigentümerpersonalien. Ohne diese Daten können aufgefundene Fahrräder nicht zweifelsfrei zugeordnet werden. Im Fachhandel wird vielfach bereits ein Fahrradpass bei dem Kauf eines Fahrrads mit ausgestellt.

Wer im Besitz eines Smartphones ist, kann auch die kostenlose FAHRRADPASS-App der Polizei für Apple- und Android-Smartphones nutzen. Sämtliche wichtigen Fahrraddaten können mit der FAHRRADPASS-App problemlos gespeichert werden. Bei Bedarf können Sie die Daten ausdrucken oder per E-Mail sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer verschicken. Die FAHRRADPASS-App ist kostenlos im App Store beziehungsweise im Google Play Store herunterladbar.

Ein Faltblatt zum Thema „Räder richtig sichern“ kann kostenfrei unter folgendem Link https://www.polizei-beratung.de/fileadmin/Medien/025-FB-Raeder-richtig-sichern.pdf heruntergeladen oder telefonisch bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter Tel. 02452-920-5555 (AB) bestellt werden. Dieses Faltblatt enthält auch den polizeilichen Fahrradpass zum Ausfüllen.

 

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